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24.04.2018

Laserdrucker stoßen Tonerstaub und Ozon aus. Gefährdet das meine Gesundheit?

Als Zyniker würde ich fragen: „Wer weiß das schon?“ Eine eindeutige Antwort darauf gibt es offensichtlich nicht. Auch der Versuch aus Fachliteratur schlauer zu werden hat nicht gefruchtet. Es gibt zwar Studien zu diesem Thema, allerdings mit unterschiedlichen oder sogar widersprüchlichen Ergebnissen. Sicher ist allerdings eines: Laserdrucker geben Tonerstaub ab und einige stoßen während des Druckvorgangs Ozon aus.

Präventive Vorsichtsmaßnahmen bei Kauf und Betrieb eines Laserdruckers sind sinnvoll.

1.         Kaufen Sie den richtigen Laserdrucker:
Laserdrucker sollten auf dem neuesten Stand der Technik sein, also besonders emissionsarm sein. Und achten Sie auf Prüfzeichen, zum Beispiel den blauen Engel. Zur Vermeidung von Ozon sollten Laserdrucker mit einem Aktivkohlefilter oder einem emissionsarmen Hochspannungsteil ausgestattet sein.

2.         Wähen Sie einen geeigneten Standort für den Drucker aus:
Während des Druckvorgangs werden die Tonerstaubteilchen durch den Kühlungsventilator ausgestoßen. Daher sollte die Abluftöffnung nicht direkt auf einen Arbeitsplatz gerichtet sein. Der Raum sollte immer wieder kräftig gelüftet werden.

3.         Achten Sie auf mögliche Staubbelastungen:
Bei größeren Druckvolumina sollten Sie nicht in der Nähe des Druckers verweilen und nach Beendigung die Hände waschen. Reißen Sie bei einem Papierstau die verkeilten Blätter nicht aus dem Drucker. Das wirbelt Tonerstaub auf, da die Fixierung noch nicht erfolgt ist. Wartungsarbeiten sollten nur von geschultem Personal mit Schutzmaske durchgeführt werden.

Ich kenne einen konkreten Fall einer Person, die am Arbeitsplatz täglich viel ausdrucken musste und immer wieder an asthmatischen Symptomen litt. Nachdem der Laserdrucker ausgeschalten blieb hat sich der Gesundheitszustand in wenigen Tagen merklich verbessert. Also seid vorsichtig – Euer Tonerexpert.