Sekung der Kosten für Tintenpatronen – „Der Dukaten-Pferdeäpfler, den es nicht gibt“ (Teil 2)

Sekung der Druckkosten für Tintenpatronen und Toner - "Der Dukaten-Pferdeäpfler, den es nicht gibt" (Teil 2)

24.10.2016

Senkung der Kosten für Tintenpatronen – jeden Tag.

Kosten für Tintenpatronen und Toner machen den größten Teil der Druckkosten aus. In Artikel 1 vom 07.10.2016 haben wir erläutert, dass beim Kauf des Druckers die Folgekosten festgelegt werden. Hier findet Ihr Tipps, wie Ihr Druckkosten sparen könnt im täglichen Gebrauch Eurer Drucker.

Beachtet doch folgende Punkte:

  • Schaltet den Drucker grundsätzlich nicht aus, der Stromspareffekt des „Ausschaltens“ ist minimal. Allerdings spült der Drucker nach erneutem Einschalten jedes Mal die Düsen durch, wodurch die Tinte ohne zu drucken „von ganz alleine“ verbraucht wird.
  • Bei Tintenstrahldruckern sollten Sie mindestens 1x pro Monat einen Ausdruck – am besten färbig – machen. So schützen Sie den Druckkopf vor dem Austrocken, somit also vor dem Verlust der Patronen oder ggf. sogar dem Verlust des Druckers, wenn der Druckkopf Teil des Druckers ist, verklebt und nicht mehr gereinigt werden kann.
  • Druckt solange wie es geht, unabhängig davon, was Euch Eure Geräte an Füllständen anzeigen. Auf keinen Fall – auch wenn der Drucker einen leeren Füllstand anzeigt -eine Patrone austauschen, und zwar so solange der Drucker noch ordentliche Ausdrucke produziert.
  • Wenn Ihr auf besonders kostspieligem Spezialpapier drucken müsst, dann lohnt es sich oft vorher auf normalem Papier zu testen. Oft genügt allerdings auch, die Qualität des Dokuments in der „Druckervorschau“ zu überprüfen, z.B. ob das Dokument auf das Blatt passt, und erst das geprüfte, fehlerfreie Dokument zu drucken.
  • Druckt farbige Seiten in schwarz-weiß aus, das ist wesentlich günstiger.
  • Wenn Ihr die Ausdrucke nicht in bester Qualität benötigt, z.B. zum Korrektur lesen, dann druckt im Sparmodus aus, denn häufig reicht dann eine geringere Auflösung.
  • Druckt nur die Textbereiche, die Ihr wirklich benötigt, indem Ihr den gewünschten Text markiert und die Option „Markierung“ auswählt, bzw. noch banaler, druckt die Seiten, die Ihr benötigt und nicht einfach alle Seiten eines Dokuments.
  • Druckt die Dokumente doppelseitig, stellt das ggf. als Standard ein und – wenn möglich – druckt zwei Seiten auf einem Blatt, das ist meistens immer noch gut lesbar oder druckt den Text in kleinerer Fontgröße aus. So spart Ihr nicht nur Tinte oder Toner sondern auch Papier.

Senkung der Kosten für Tintenpatronen – alternative Patronen

Und – „Last but not Least“ – weil Ihr wahrscheinlich auch keinen Dukaten-Pferdeäpfler (diesen Ausdruck müssen wir anstelle des Sch..-wortes nehmen, damit wir in den Sozialen Medien diesen Artikel bewerben können. Zum Glück wurden wir Proleten darauf hingewiesen) habt, verwendet recycelte, ggf. nachgebaute Tintenpatronen oder Toner. Seid dabei achtsam, nicht immer funktionieren z.B. Nachbauten einwandfrei, dann sind recycelte Marken-Toner, also nach DIN33870 gefertigte und mit Garantien der Hersteller versehene recycelte Marken-Toner gefragt, z.B erfahrungsgemäß bei HP Color Laserjet-Druckern. Bei Tintenpatronen allerdings kommt man manchmal schon mit einfachen REFILLs weiter. Fragt bei uns nach, wir beraten herstellerunabhängig und suchen für Euch die optimale Lösung, optimal in Sinne eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Kosten und Betriebssicherheit. Da wir auch keinen Dukaten-Pferdeäpfler haben folgen auch wir diesen Tipps.

Euer – TONEREXPERT.